Marktdaten aus dem Windows Azure Marketplace | Teil 1 – Data Subscriptions

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Windows Azure Marketplace ist ein globaler Shop für cloudbasierte Apps und Daten, der Marketplace läuft auf der Windows Azure Plattform von Microsoft und ist seit Herbst 2011 online. Wir sehen uns heute an, wie über den Marketplace volkswirtschaftliche Marktdaten etwa über die weltweite Weizenernte sehr einfach abonniert werden können.

Wir verbinden uns via https://datamarket.azure.com/ zum Windows Azure Marketplace:

Über den „Sign In“ Button oben rechts loggen Sie sich mit Ihrer Windows Live-ID ein, sollten Sie noch keine besitzen so ist diese rasch erstellt. Die Authentifizierung ist zwar nicht sofort notwendig jedoch für die spätere Subscription Voraussetzung, die Windows Live-ID bietet viele Vorteile und auf jeden Fall eine gute Investition. Im Bereich „Data“ bekommen wir einen ersten Überblick über die abonnierbaren Datasets. Klicken Sie auf die Selektion „FREE“ in der Kategorieauswahl „price“, derzeit werden 56 sogenannte Datasets als Ergebnis der Recherche ausgegeben:

Wir wählen aus der Kategorie „Science & Statistics“ das Dataset „FAO Data – Food and Agriculture Organization“. Nach der Aktivierung dieser kostenlosen Subscription auf unsere Windows Live-ID gelangen wir in das Factsheet dieses Datasets:

Über den Link „Explore this Dataset“ gelangen wir in das Abfrageinterface, wir wählen zuerst die Tabelle „Data Series“ aus und betätigen den Button „RUN QUERY“:

Auf diese Weise erfahren wir, dass Weizen in diesem FAO Datenbestand die DatasetID 15 trägt, diese Information verwenden wir in der nächsten Abfrage auf die Tabelle „Values“:

Auf diese Weise erhalten wir einen ersten Einblick in diesen mächtigen Datenbestand der FAO und erfahren mit weiteren Filtern für Österreich und das Jahr 2007 neben der Erntemenge (Tonnen) auch die Anbaufläche (Hektar) und weitere Kennzahlen.

Ein hübsches Feature ist die „Visualize“ Funktion des Windows Azure Marketplace für Daten, mit wenigen Klicks und guter Performance können erste grafische Visualisierungen des Datenbestandes direkt im Browser erstellt werden:

 Gegenüber den Möglichkeiten der Visualisierung in Excel 2010 und PowerPivot sind die Möglichkeiten aber doch bescheiden, mehr dazu in den nächsten Beiträgen zu diesem Thema.

Robert Lochner

Robert Lochner ist seit 2001 als Unternehmer tätig und Gründer der Linearis. Seit seinem Betriebswirtschaftsstudium an der WU Wien ist er als Unternehmer in der BI Branche tätig, ist Trainer für Power BI und Excel BI und unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation ihrer Business Intelligence Prozesse. Er ist Autor des Linearis Blogs und mehrerer fachlicher Publikationen.

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Kategorien: Analyse, Datawarehousing, Power Pivot nutzen