Connection String zuverlässig ermitteln

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Um sich beispielsweise aus Excel-VBA zu einer Datenbank zu verbinden, braucht man den sogenannten Connection String. Der einfachste Weg, diesen zuverlässig zu ermitteln und gleichzeitig zu verifizieren, ist eine sogenannte *.udl Datei anzulegen. Das funktioniert sowohl mit relationalen als auch multidimensionalen Datenbanken, und mit lokalen als auch cloud-basierten Datenbanken.

Wir legen dazu an einem beliebigen Speicherort eine leere Textdatei an und ändern die Dateierweiterung von Verbindung.txt auf Verbindung.udl – danach klicken wir die Datei doppelt (bzw. wählen bei Verwendung von Windows 8 den Eintrag „OLE DB Core Services“ aus dem Kontextmenü). Zuerst gelangen wir in den Auswahldialog für den sogenannten Provider. Wir wählen den „Microsoft OLE DB Provider for SQL Server“, da wir vorhaben, eine relationale SQL Server Datenbank zu verbinden

Danach erfassen wir die Verbindungseigenschaften unserer Ziel-Datenbank (diese müssen bekannt sein):

Abschließend testen wir mit dem Button „Verbindung testen“ die Funktionstüchtigkeit der Verbindung und schließen mit dem Button „OK“.

Jetzt öffnen wir die Datei „Verbindung.udl“ mit dem Texteditor (in Windows 8 durch Doppelklick, ansonsten aus dem Kontextmenü „Öffnen mit …“ den Texteditor wählen):

Jetzt können wir den fertigen Connection String aus der Textdatei kopieren und in der entsprechenden Anwendung – beispielsweise einer Excel VBA-Anwendung – verwenden.

Voraussetzung für diese Vorgehensweise ist eine Installation von Visual Studio und SQL Server Management Studio (SSMS) am lokalen Rechner.

Robert Lochner

Robert Lochner ist seit 2001 als Unternehmer tätig und Gründer der Linearis. Seit seinem Betriebswirtschaftsstudium an der WU Wien ist er als Unternehmer in der BI Branche tätig, ist Trainer für Excel BI und Power BI und unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation ihrer Business Intelligence Prozesse. Er ist Autor des Linearis Blogs und mehrerer fachlicher Publikationen.

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Kategorien: Excel als BI Frontend, SQL Server als DWH nutzen